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Getestet: die Camacho Nicaraguan Barrel Aged

Im März kommt die neue Camacho Nicaraguan Barrel Aged offiziell in den Schweizer Handel. Die Redaktion von Cigar hat die Zigarre im Vorfeld getestet.

Text: Tobias Hüberli

Anfang März kommt die Camacho Nicaraguan Barrel Aged in den Schweizer Handel, lanciert wurde sie bereits letzten Sommer in den USA. Die Premiumzigarre ist so etwas wie die Fortsetzung der 2015 – ebenfalls in den USA – lancierten Camacho American Barrel Aged. Für die Camacho Nicaraguan Barrel Aged kamen nicaraguanische Corojo-Tabake zur Anwendung, die während fünf Monaten in alten Flor-de-Cañja-Rumfässern reiften.  

Konkret besteht der in Honduras gerollte Blend aus einem ecuadorianischen Deckblatt sowie einem mexikanischen Umblatt. Die Einlage setzt sich aus Piloto Cubano und San Vicente (Dominikanische Republik) sowie nicaraguanischem Corojo 99 (fassgelagert) zusammen. 

Das Robusto-Format der Camacho Nicaraguan Barrel Aged ist perfekt verarbeitet. Im kalten Zustand schmeckt sie relativ prägnant nach Rum, Holz und Moos. Zum Start offenbart die Zigarre viel (schwarzen) Pfeffer dazu Holznoten (Eiche) und eine herbe Süsse, die wohl von der Rumfass-Lagerung herrührt. Der Zug ist wie bei allen Camacho-Zigarren leider etwas zu leicht. Ab Ende des ersten Drittels entwickelt die neue Camacho eine leichte Cremigkeit dazu Noten von dunkler Schokolade, Espresso und Leder.

Fazit: Die Camacho Nicaraguan Barrel Aged bietet ein harmonisch, würziges Raucherlebnis und dürfte in dieser Zusammensetzung nahtlos an die Erfolge ihres Vorgängers anknüpfen. In der Schweiz werden unter anderem ein Robusto- ein Toro- sowie ein Gordo-Format erhältlich sein. Die 20er-Kiste des Robusto-Formats kostet 302 Franken.



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